[Falls keine Anzeige, bitte hier klicken!]


Für unsere Pressearbeit haben wir ein Pressezentrum eingerichtet. Dort finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen und -materialien.

 
Bestellen Sie hier das kostenlose Gesamtverzeichnis (mit Vorschau 2008) des Herbert von Halem Verlag.

 
Sollten Sie keinen Newsletter vom Herbert von Halem Verlag erhalten wollen, schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe". Stellen Sie dabei bitte sicher, dass die Absendeadresse dieser E-Mail die gleiche Adresse ist, unter der Sie den Newsletter erhalten haben.

Herbert von Halem
Verlagsgesellschaft
mbH & Co. KG
Lindenstraße 19 . 50674 Köln
Fon: 0221 / 92 58 29-0
Fax: 0221 / 92 58 29 29
info@halem-verlag.de
http://halem-verlag.de
Verkehrsnummer: 12542
USt.IdNr: DE 172 714 183

Journalistik Journal
 

 
Neuerscheinungen

Anne Bartsch / Jens Eder / Kathrin Fahlenbrach (Hrsg.)
Audiovisuelle Emotionen.
Emotionsdarstellung und Emotionsvermittlung durch audiovisuelle Medienangebote

2007, 456 S., 31 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-30-9


Filme, Fernsehsendungen und andere audiovisuelle Medienangebote lösen bei Millionen Zuschauern die vielfältigsten Emotionen aus und prägen die Emotionskultur moderner Gesellschaften in zweifacher Hinsicht: Zum einen sind sie privilegierte Mittel der Darstellung von Emotionen, zum anderen beeinflussen sie das emotionale Erleben ihrer Zuschauer nachhaltig.

Seit einiger Zeit wird diese Doppelrolle der Medien systematisch erforscht. Die ausführlichste Auseinandersetzung findet dabei in den Film- und Medienwissenschaften sowie in der Medienpsychologie und Rezeptionsforschung statt. Zwischen diesen beiden Richtungen - der geistes- und der sozialwissenschaftlichen Forschung - hat bisher noch kaum ein Austausch stattgefunden. Deshalb besteht ein Ziel dieses Sammelbandes darin, zentrale Positionen und Vertreter beider Richtungen vorzustellen und einen interdisziplinären und internationalen Dialog über audiovisuelle Emotionen anzuregen.

Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen beschäftigen sich mit vier übergreifenden Themenschwerpunkten: mit den biologischen Grundlagen audiovisueller Emotionen, mit ihrer Kultur und Geschichte, mit ihrer rezeptionspsychologischen Modellierung und mit den ästhetischen und narrativen Verfahren ihrer Darstellung, Auslösung und Lenkung. Diese Themen werden anhand zahlreicher Beispiele aus dem Film- und Fernsehbereich anschaulich erläutert.

***

Vasco Boenisch
Strategie: Stimmungsmache.
Wie man Kampagnenjournalismus definiert, analysiert – und wie ihn die BILD-Zeitung betreibt

2007, 376 S., 64 Abb., 2 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-45-3

„Wer wissen will, wie Kampagnen gemacht werden, sollte dieses Buch als Betriebsanleitung benutzen. Wer wissen will, was getan werden muss, um guten Journalismus zu machen, sollte es studieren. Wer wissen will, wie kritisch es um einige Bereiche des Journalismus in diesem Land bestellt ist, kann sich durch die Lektüre dieses Buches ein eindrucksvolles „Bild“ davon machen.“ (Petra Dorsch-Jungsberger)

***

Visual Culture

Ralf Adelmann / Andreas Fahr / Ines Katenhusen / Nic Leonhardt / Dimitri Liebsch / Stefanie Schneider (Hrsg.)
Visual Culture Revisited.
German and American Perspectives on Visual Culture(s)

2007, 314 S., 75 Abb., 3 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-931606-30-5

Gibt es eine visuelle Kultur oder nur visuelle Kulturen? Auf der einen Seite ist es unzweifelhaft, dass Bilder keine isolierte Existenz besitzen und daher auch nicht allein aus sich heraus verstanden werden können. Sie sind vielmehr Bestandteil von Praktiken und eingebettet in Institutionen; und dies ist die Gemeinsamkeit, die es nahelegt, von einer visuellen Kultur im Singular zu reden. Auf der anderen Seite ist ebenso offensichtlich, dass die visuelle Kultur kein monolithischer Block ist. Es gibt eine Vielzahl von Typen bildlicher Darstellung: von der Sitcom zur Illustration im Kinderbuch, vom Cartoon zum Satellitenfoto, in der hohen Kunst oder im Alltagsleben. Außerdem ist das Feld des Visuellen ein Feld des Konflikts und der Auseinandersetzung zwischen Selbst und Anderem, Mainstream und Gegenkultur.

Der Band versammelt englischsprachige Texte, die sich über eine Reihe von theoretischen Reflexionen und Fallstudien mit dieser Dialektik der visuellen Kultur(en) auseinandersetzen. Im Zentrum finden sich dabei vor allem Beispiele aus dem US-amerikanischen Kontext – angefangen von der Fokussierung der amerikanischen Ureinwohner als ‚vanishing race’ in der Fotografie des 19. Jahrhunderts bis hin zur medialen Bewältigung des Columbia-Unglücks im Februar 2003. Infolgedessen ist das Buch nicht allein für ein interdisziplinär ausgerichtetes Publikum äußerst empfehlenswert, das sich für die Analyse des Visuellen interessiert, sondern auch für Wissenschaftler und Studenten in der Amerikanistik.

***

Thomas Schierl (Hrsg.)
Prominenz in den Medien.
Zur Genese und Verwertung von Prominenten in Sport, Wirtschaft und Kultur

2007, 360 S., 32 Abb., 33 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-61-3


Egal ob Print, Hörfunk oder TV, wir können der Permanenz von Prominenz kaum entkommen. In den vergangen Jahren haben sich die Berichterstattung über Prominenz und die Nachfrage nach Prominenten stark ausgeweitet. Trotz der steigenden Relevanz in den Massenmedien hat sich die Forschung diesem Untersuchungsgegenstand in nur geringem Maß angenommen.

Der vorliegende Band widmet sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Es wird ein genauerer Blick auf rechtliche, kulturelle, ökonomische wie publizistische Entwicklungen geworfen und das Phänomen der Prominenz aus verschiedenen Blickwinkeln eingeordnet. Neben überblicksartigen Beiträgen über Angebot und Rezeption von Medienprominenz werden auch erste Analysen in ausgewählten Teilbereichen (z.B. Sport, Musik) vorgestellt.

***

Rainer Winter (Hrsg.)
Die Perspektiven der Cultural Studies.
Der Lawrence Grossberg Reader

2007, 304 S., Broschur,
213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-32-3

Cultural Studies in ihrer heutigen Gestalt verdanken den Arbeiten und dem Wirken von Lawrence Grossberg sehr viel. Neben Stuart Hall ist er der Autor, der sich besonders intensiv mit der Geschichte, den Theorien und der Methodologie von Cultural Studies auseinandergesetzt hat. In wichtigen Analysen hat er die Komplexität und die Perspektiven dieser intellektuellen Disziplin und der Cultural-Studies-Bewegung im Kontext der Philosophie seit Spinoza, der Theorieentwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der sich verändernden politischen Verhältnisse seit Ende der 1950er-Jahre herausgearbeitet. Während für einen Außenstehenden die verschiedenen Formationen von Cultural Studies oft nur schwer als ein einheitliches Projekt, als Einheit in der Differenz verständlich sind, zeigt Lawrence Grossberg überzeugend, wie sie als Reaktion auf unterschiedliche soziale und kulturelle Kontexte entstanden sind, wo ihre Stärken und Schwächen liegen, wie sie zusammenhängen und wie sie dazu beitragen, Cultural Studies immer wieder neu als ein intellektuelles Projekt zu schaffen, das differenziert und nuanciert auf die Herausforderungen der Gegenwart antwortet.

Cultural Studies sind für Grossberg ein transdisziplinäres, kritisches und politisches Projekt, das Machtverhältnisse analysiert, kritisiert und Möglichkeiten der Transformation sowie der Ermächtigung aufzeigen möchte. In seinen theoretisch und begrifflich elaborierten Untersuchungen macht er deutlich, warum intellektuelle Arbeit für das Verständnis der Gegenwart wichtig und unerlässlich ist.

***

Das politische Bild

Elke Grittmann
Das politische Bild.
Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie

2007, 504 S., 51 Abb., 58 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-31-6


Fotografien sind seit fast 100 Jahren fester Bestandteil der Berichterstattung in der Presse und haben seit den 1990er-Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Unter zunehmendem Konkurrenzdruck, deutlichem Leserschwund und im Zuge der Digitalisierung setzen die Zeitungsverlage verstärkt auf Eyecatcher. Diese scheinbare Oberflächlichkeit hat der Pressefotografie vor allem in der politischen Kommunikationsforschung erhebliche Kritik eingebracht: Bekannte Topoi von der „Bilderflut“ und der „Informationslosigkeit“ prägen die Diskussion. Die wissenschaftliche Aufarbeitung steht jedoch erst am Anfang und verläuft sich in den Bruchstellen zwischen Fachgrenzen.

Angesichts dieser Situation hat sich die vorliegende Arbeit zum Ziel gesetzt, eine theoretische Fundierung und empirische Analyse zu leisten. In Anknüpfung an den Konstruktivismus, an kunstwissenschaftliche Bildtheorien und die Systemtheorie wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, durch den sich der Fotojournalismus bzw. die Pressefotografie als Teilsystem des Journalismus beschreiben lässt. Gleichermaßen ist dieses Teilsystem, wie der Journalismus selbst, durch kulturelle Vorstellungen geprägt, die sich als kulturelle Sinnkonstruktionen in der Berichterstattung manifestieren. Die theoretische Neukonzeption von System und Kultur des Journalismus schafft die Grundlage für eine empirische Analyse von Politik in der Pressefotografie. Untersucht wird dies anhand einer Inhaltsanalyse der überregionalen Tageszeitungen, die Strukturen, Strategien und Bedeutungskonstruktionen der Pressefotografie systematisch offen legt.

***

Ich habe dieses Fach erfunden

Michael Meyen / Maria Löblich
»Ich habe dieses Fach erfunden«
Wie die Kommunikationswissenschaft an die deutschsprachigen Universitäten kam. 19 biografische Interviews
Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 5
2007, 472 S., 72 Abb., Broschur,
213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-67-5


Dieses Buch will das Bewusstsein für die Wurzeln der Kommunikationswissenschaft schärfen. Dazu werden 19 biografische Interviews mit Professoren präsentiert, die zur Generation der ›Jungtürken‹ im Fach gehören. Der Begriff wurde von Walter J. Schütz (Jahrgang 1930) geprägt und meinte Leute in seinem Alter, die sich in den 1960er-Jahren als Assistenten oder Doktoranden auf eine Universitätskarriere vorbereitet haben und deshalb all das diskutierten, was einer solchen Karriere im Wege stand: die geringe Reputation des Fachs, die schlechte Ausstattung mit Professuren und Mittelbaustellen, den einsetzenden Studentenandrang. In den 1970er- und 1980er-Jahren haben die ›Jungtürken‹ über ihre Publikationen und ihre Lehrtätigkeit definiert, was Kommunikationswissenschaft ist, und diese Definition nicht zuletzt über Promotions- und Habilitationsverfahren an die nächste Professorengeneration weitergegeben. Die Interviews in diesem Buch sind so nicht nur ein Schlüssel für die Ausgestaltung von Studiengängen und Instituten sowie für das Werk der Befragten, sondern zugleich ein Angebot für eine Fachidentität – einer Identität, zu der die Geschichte der Menschen gehört, die sich entschieden haben, manche Ansätze, Begriffe und Methoden zu tradieren und andere nicht.

© Herbert von Halem Verlag 2007