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| Neuerscheinungen |

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Stephan
A. Weichert
Die Krise als
Medienereignis.
Über den 11. September im deutschen Fernsehen
2006, 468 S., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 3-938258-21-7
ISBN 978-3-938258-21-7
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Informationen] |
In
keiner anderen Krisensituation hat das Fernsehen
eine derart exponierte Schlüsselrolle gespielt
wie bei den Live-Übertragungen der tragischen
Terroranschläge auf New York und Washington.
Indem ein solches Krisenereignis vom ersten Moment
an öffentlich bewertet und durch mediale
Formgebungen ‚gebändigt’ wird,
übernimmt das Fernsehen eine ungeahnte Orientierungsfunktion.
Wie aber konstruiert es den Übergang von
der Live-Katastrophe zum Medienereignis?
Das Buch wirft einen genaueren, auch für
Medienpraktiker interessanten Blick auf das Doppelgesicht
des Krisenfernsehens. Einerseits folgt dieses
dem offensichtlichen Kalkül einer terroristischen
Kommunikationsstrategie, wenn es Attentätern
ein mediales Forum bietet und öffentlich
Panik verbreitet. Andererseits bietet das Fernsehen
Halt und Hilfe, indem es die Zuschauer auf gemeinsame
Themen und rituelle Handlungen verpflichtet und
damit über einen längeren Zeitraum den
Eindruck erweckt, die Krise sei unter Kontrolle. |
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Steffen
Burkhardt
Medienskandale.
Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher
Diskurse
2006, 500 S., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 3-938258-27-6
ISBN 978-3-938258-27-9
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Medienskandale
sind publizistische Brandbomben. Aus wissenssoziologischer
Perspektive zeigt Steffen Burkhardt, wie Skandale
bereits seit über zwei Jahrtausenden aus
Gemeinschaften mächtige Gesellschaften formen
- und sie wieder zu Fall bringen.
Die
Genealogie des Skandals spannt einen Bogen von
den religiösen Gemeinden des Altertums bis
in die Mediengesellschaft des 21. Jahrhundert.
Mit der Erfindung der Massenmedien haben sich
Skandale zur gefährlichen Waffe politischer
Einflussnahme entwickelt: als Informationsvirus
mit revolutionärer Sprengkraft. Die Studie
erklärt, wie Medienskandale vermeintliche
Missstände hinter den Fassaden der Macht
inszenieren und das soziale Selbstverständnis
aktualisieren. Auf dem Schlachtplatz öffentlicher
Moral streiten Interessengruppen um symbolische
Autorität, politischen Einfluss und ökonomische
Herrschaft. Doch wie genau kommen Skandale in
den Medien zustande? Wie lassen sie sich steuern?
Und wie verhindern?
Mit
Hilfe von Konstruktivismus, Diskurs-, Narrations-
und Systemtheorie analy-siert Burkhardt die Funktionen
von Medienskandalen für das kollektiven Differenz-
und Identitätsmanagement der Gesellschaft.
An prominenten Fällen zeigt er anschaulich
die komplexen Diskurse, in denen Journalisten,
PR-Berater und Skandalopfer aus Politik, Wirtschaft,
Kultur, Sport und Medien um öffentliche Inszenierungshoheit
kämpfen.
Das
Grundlagenwerk schafft die Basis für eine
interdisziplinäre Skandalfor-schung, die
erstmals auch die journalistischen Produktionsprozesse
sowie die Thematisierungs- und Politisierungsstrategien
von Skandalen in der Medienöffentlichkeit
integriert. Ihre empirische Anwendung hat eine
hohe Praxisrelevanz für den Journalismus
und die Krisenkommunikation.
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Tilo
Hartmann
Die Selektion
unterhaltsamer Medienangebote am Beispiel von
Computerspielen: Struktur und Ursachen
Unterhaltungsforschung, 4
2006, 210 S., 10 Abb., 5 Tab., Broschur, 213 x
142 mm
ISBN 3-938258-20-9
ISBN 978-3-938258-20-0
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Ob
Shooter, Strategie oder Sport – Computerspiele
eröffnen eine schier unendliche Welt an Möglichkeiten.
Warum aber werden bestimmte Spiele anderen bevorzugt?
Was motiviert Menschen überhaupt dazu, Computerspiele
zu spielen? Auf hohem theoretischem Niveau setzt
sich Tilo Hartmann mit der Frage auseinander,
von welchen Wissens-, Kompetenz- und Motivbeständen
innere Selektionsprozesse beeinflusst werden.
So wird deutlich, dass sowohl individuelle moralische
Einstellungen als auch die Reaktionen des sozialen
Umfelds einen erheblichen Einfluss darauf haben,
welche Computerspiele letztendlich gespielt werden
und welche nicht. |
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Klaus
Sachs-Hombach (Hrsg.)
Bild und Medium.
Kunstgeschichtliche und philosophische Grundlagen
der interdisziplinären Bildwissenschaft
2006, Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 3-938258-22-5
ISBN 978-3-938258-22-4
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Die
intensivierten Bemühungen der letzten Jahre
um eine interdisziplinäre Bildwissenschaft
haben deutlich werden lassen, dass sich sehr verschiedene
Disziplinen anhand ganz unterschiedlicher Methoden
und Ansätze mit Bildern auseinandersetzen:
So lassen sich neben den derzeitigen Anstrengungen
der Kunsthistoriker, ihr Fach als Bildwissenschaft
zu betreiben, zahlreiche experimentell ausgerichtete
Studien in den Sozialwissenschaften und etliche
begrifflichsanalytische Unternehmungen in der
Philosophie ausmachen. Die Tatsache, dass die
methodischen Standards dieser Fachgebiete merklich
voneinander abweichen, hat zuweilen den Eindruck
einer Konkurrenz um die wahre Bildwissenschaft
begünstigt. Es ist daher in hohem Maße
wünschenswert, dass methodologische Überlegungen
die systematischen Beziehungen zwischen den Ansätzen
klären.
Thematisch
an der Frage des medialen Charakters des Bildes
orientiert, reflektieren die Beiträge
in Bild und Medium insbesondere das Verhältnis
von Kunstgeschichte und Bildwissenschaft. Sie
zielen
damit, gestützt auf theoretische Erörterungen
wie empirische Analysen, auf die Konzeption einer
gleichermaßen interdisziplinär verankerten
und methodologisch reflektierten Bildwissenschaft
ab.
Mit Beiträgen von Horst Bredekamp, Martina
Dobbe, Klaus Forster, Gustav Frank, Hans-Dieter
Huber, Thomas Knieper, Christiane Kruse, Simone
Mahrenholz, Thomas Meder, Hans Ulrich Reck, Klaus
Sachs-Hombach, Jörg R. J. Schirra, Pablo
Schneider, Stephan Schwan, Steffen Siegel, Jörg
Trempler, Hans Jürgen Wulff und Carmen Zahn. |
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Jan
Pinseler
Fahndungssendungen
im deutschsprachigen Fernsehen
Fiktion und Fiktionalisierung, 9
2006, 168 S., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 3-938258-18-7
ISBN 978-3-938258-18-7
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Aktenzeichen
xy ... ungelöst ist eine der ältesten
und bekanntesten deutschen Fernsehsendungen, die
ein auch international erfolgreiches Format begründet
hat. Ihre Wirkung beziehen Fahndungssendungen
daraus, dass sie tatsächlich stattgefundene
Verbrechen zeigen, so wie sie wirklich geschehen
sein sollen. Bei näherer Betrachtung wird
jedoch deutlich, dass dieser Eindruck von Wirklichkeitstreue
von den Sendungen mit hohem Aufwand hergestellt
wird. Jan Pinseler untersucht, welche Mittel zur
Herstellung von Authentizität Fahndungssendungen
verwenden und mit Hilfe welcher Darstellungsmuster
Verbrechen hier inszeniert werden. |
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