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Herbert von Halem
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Fon: 0221 / 92 58 29-0
Fax: 0221 / 92 58 29 29

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Neuerscheinungen

Marlene Posner-Landsch
StoryTelling – StorySelling.
Märchen und Märchenerzähler in der Wirtschaft

edition medienpraxis, 4
2007, 180 S., Broschur,
190 x 120 mm
ISBN 978-3-931606-98-5

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Alles was recht ist –
Posner-Landsch kann erzählen.

(Horizont)

Erzählen ist mehr als zählen. Für Unternehmen galt bisher, dass Zahlen alles erzählen. Zahlen gelten als Nachweis von Effektivität und Effizienz. Sie sind Selbst- und Illusionsschutz. Bis vor wenigen Jahren noch lautete daher das Kredo in den Vorstandsetagen, nur das Gezählte zählt und wird erzählt. Aber Zahlen machen nicht unbedingt klüger. Mit Zahlen und betriebswirtschaftlich geschulten Ratgebern allein sind Unternehmen nicht auf Vordermann zu bringen. Während bisher unter dem Diktat der Zahlen das Erreichte zählte, gilt nun umgekehrt, das Erzählte reicht. Eine gute oder ansprechende Story steht für Erfolg und Gewinn. Ihr Design ist vorgeformt und zurechtgeschnitten.

Erzählen ist aber mehr als die Summe aus Zählen, schönen Worten und vagen Hoffnungen. Ökonomische Prosa muss die Lösung von Problemen vermitteln. Sie darf nicht selber zum Problem werden.

Werden durch Erzählungen Probleme gelöst? Was und wie erzählen Marktpartner? Kann man Erzählern vertrauen? Wie schlagen sich Erfolgsstorys in Bilanzen nieder? Das Buch geht diesen Fragen auf unkonventionelle Weise nach und erzählt von Märchen, Märchenerzählern und gutgläubigen Konsumenten in der Wirtschaft.

Marlene Posner-Landsch ist Publizistin und Kommunikationswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Unternehmenskommunikation. Bis 2006 lehrte sie als Universitätsprofessorin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin.

***

Patrick Donges (Hrsg.)
Von der Medienpolitik zur Media Governance?
2007, 272 S., 11 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-02-6

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Der Begriff „Governance“ hat in den vergangenen Jahren sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politik einen rasanten Aufstieg erlebt. Bezogen auf die Regelung öffentlicher Kommunikation diskutiert der Kommunikationswissenschaftler Patrick Donges, wie plausibel der Begriff Media Governance zur Beschreibung von Veränderungen im Bereich der Medien sein kann. Der Band liefert Antworten aus Sicht der Kommunikations-, Politik- und Rechtswissenschaft und weist auf neue Formen und Instrumente der Regelung öffentlicher Kommunikation hin.

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Werner Wirth / Hans-Jörg Stiehler / Carsten Wünsch (Hrsg.)
Dynamisch-Transaktional denken.
Theorie und Empirie der Kommunikationswissenschaft

2007, 280 S., 31 Abb., 10 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-03-3

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Der dynamisch-transaktionale Ansatz gehört mittlerweile trotz seiner Komplexität zum Grundwissen kommunikationswissenschaftlicher Forschung. Zwar ist der Anwendungskern die Rezeptions- und Wirkungsforschung, aber auch in anderen Feldern der Kommunikationswissenschaft erweist sich der Ansatz als nützlich. Der Sammelband umfasst zwölf Beiträge von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Teildisziplinen des Fachs: der Rezeptions- und Wirkungsforschung, der Methoden-, Journalismus-, Öffentlichkeits- und Aneignungsforschung. Die Beiträge belegen, wie dynamisch-transaktionales Denken in die moderne Theorie- und Forschungsarbeit einfließen kann, sie decken aber auch Parallelen zu anderen, ursprünglich nicht dynamisch-transaktional fundierten oder motivierten Konstrukten und Theorieentwürfen auf.

Der Band wendet sich an alle, die sich für kommunikationswissenschaftliche Forschung im Allgemeinen und für dynamisch-transaktionales Denken im Besonderen interessieren.

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Hans-Otto Hügel
Lob des Mainstreams.
Zu Begriff und Geschichte von Unterhaltung und Populärer Kultur

2007, 408 S., Broschur,
297 x 210 mm
ISBN 978-3-938258-15-6

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Wer über die Populäre Kultur nachdenkt, darf sich um den Mainstream nicht herumdrücken. Schon gar nicht darf man sich ihm mit intellektueller Verächtlichkeit nähern, um dafür dann wahlweise die so genannte Hochkultur oder die Nischen der Sub-, Under-, Gegen- und Alltagskultur euphorisch zu feiern.

Gebraucht wird stattdessen die Offenheit gegenüber Artefakten, die für ein Massenpublikum hergestellt und von einem Massenpublikum rezipiert und konsumiert werden. Und gebraucht wird auch Respekt vor den Autoren und Rezipienten, die sich dieser Massenware verschrieben haben.

Die notwendige Neubestimmung des Populären kann nur gelingen, wenn man den Artefakten mit dieser Sensibilität und diesem Respekt auch eine ästhetische Seite zuerkennt.

Hans-Otto Hügel führt in seinen Aufsätzen zur Geschichte, Theorie und Praxis der Unterhaltung vor, wie sich mit diesen Prämissen nicht nur die Schönheit des Trivialen entdecken lässt. Er zeigt auch, dass man die populäre Kultur nur dann verstehen kann, wenn man bereit ist, den Mainstream zu loben.

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Marcel Machill / Markus Beiler (Hrsg.)
Die Macht der Suchmaschinen
The Power of Search Engines

2007, 352 S., 23 Abb., 9 Tab., Broschur, 213 x 142 mm
ISBN 978-3-938258-33-0

[Mehr Informationen]

Suchmaschinen sind das wichtigste Hilfsmittel zum Auffinden von Netzinhalten. Als Gatekeeper im Internet stellen sie eine zentrale Herausforderung für Wissenschaft und Forschung dar – es geht letztlich um die Frage der digitalen Informationsmacht.

Mit diesem Band liegen Beiträge international führender Experten vor, die die Rolle von Suchmaschinen in der Informationsgesellschaft aus verschiedenen Perspektiven wissenschaftlich beleuchten und dabei helfen, die künftige Suchmaschinenforschung zu systematisieren. Die Publikation greift die zentralen Forschungsfelder in drei Kapiteln auf: Suchmaschinenregulierung und -ökonomie, das Verhältnis von Suchmaschinen und Journalismus sowie die Qualität von Suchmaschinen und das Nutzerverhalten. Der Band richtet sich nicht nur an Wissenschaftler und Studierende, sondern auch an Praktiker wie Journalisten, Medienpolitiker und Medienmanager.

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Wolf-Andreas Liebert /
Thomas Metten (Hrsg.)
Mit Bildern lügen
2007, 220 S., Broschur,
190 x 120 mm
ISBN 978-3-938258-26-2

[Mehr Informationen]

Die Fragestellungen der bildwissenschaftlichen Forschung haben sich – mehr als zehn Jahre nach ihrem Entstehen – verändert: Das Bild als kulturelle Figuration und dessen Verwendung in medialen Diskursen steht im Blickpunkt der Betrachtung. Im Sinne einer „neuen“ oder „zweiten Bildwissenschaft“ werden Bilder als performative Elemente einer visuellen Kultur betrachtet, die in und durch Medien unsere Wahrnehmung und unser Handeln im Alltag beeinflussen. Über eine distanzierte Beschreibung der Bilder hinaus wenden sich die Beiträge des Sammelbandes aus medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive diesem neuen Verständnis zu. Ausgehend von der Frage nach Lüge und Täuschung – einem der Grundthemen bildwissenschaftlicher Erkenntnis – wird der Gebrauch der Bilder in Medien, Öffentlichkeit und Alltag analysiert. Der kulturwissenschaftlich angelegte Bildbegriff erfordert einen interdisziplinären Zugriff, der hier von der Philosophie, der Linguistik, der Geschichte, der Theologie, der Kunstwissenschaft, der Informatik und der Soziologie geleistet wird.

Der Sammelband bezieht sich auf eine Vortragsreihe, die 2005 unter dem Titel „Bilder, die lügen“ in Koblenz stattfand. Die Reihe entstand an der Universität in Koblenz in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und bezieht sich auf die vom Haus der Geschichte in Bonn entworfene, gleichnamige Ausstellung.