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| Neuerscheinungen |
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Manfred Mai /
Rainer Winter (Hrsg.) Das
Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des
Kinos.
Interdisziplinäre Positionen, Analysen und
Zugänge
2005, 320 S., Broschur
ISBN 3-938258-04-7
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Die Durchdringung unseres
Alltagslebens und unserer Phantasien mit Filmen
führt zu der Frage, was Filme über
die soziale Wirklichkeit aussagen können.
Welche Einblicke in soziale, politische und
kulturelle Strukturen und Prozesse können
uns Kinofilme vermitteln? In welchem Verhältnis
steht das Kino zur empirischen Sozialforschung?
Filmanalyse sollte immer auch Gesellschaftsanalyse
sein. Die ausschließliche Konzentration
auf die Filmästhetik oder auf die Rezeption
durch ein aller sozialen Bezüge entkleidetes
Subjekt führen zu Verzerrungen und zur
Ausblendung der gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Der vorliegende Band dokumentiert interdisziplinäre
- genrehistorische, philosophische, kulturwissenschaftliche,
soziologische, psychoanalytische - Fallstudien
und Zugänge zum Film. Es zeigt sich, dass
durch die Integration unterschiedlicher methodischer
Zugänge ein erweitertes Verständnis
des Mediums Film sowie konstruktive Forschungsperspektiven
für die Filmwissenschaft und Filmsoziologie
ermöglicht werden.
Autoren dieses Bandes sind: Dirk Blothner, Lorenz
Engell, Ursula Ganz-Blättler, Brigitte
Hipfl, Rainer Jogschies, Angela Keppler, Karl
Lenz, Manfred Mai, Lothar Mikos, Sebastian Nestler,
Olaf Sanders, Markus Wiemker, Rainer Winter
und Brigitte Ziob.
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Die Unterhaltungsforschung, in den 1980er-Jahren
noch weitgehend vernachlässigt, erlebte
in den 1990er-Jahren und insbesondere in den
letzten Jahren einen wahren Boom, der weltweit
zu beobachten war. Heute gehört die Unterhaltungsforschung
mit zu den relevantesten kommunikationswissenschaftlichen
Forschungsbereichen.
In den einzelnen Beiträgen dieses Sammelbandes
zeigen namhafte nationale und internationale
Unterhaltungsforscher die historischen und die
aktuellen Entwicklungslinien auf, diskutieren
über neuere Theorien und erörtern
schließlich Möglichkeiten und Grenzen
der Erfassung von Unterhaltungserleben.
Der Band wendet sich vor allem an Sozial- und
Geisteswissenschaftler sowie an alle Studierenden,
die an theoretischen und empirischen Zugängen
zum Unterhaltungserleben interessiert sind.
Mit Beiträgen von: Helena Bilandzic, Louis
Bosshart, Andreas Fahr, Werner Früh, Volker
Gehrau, Susanne Kinnebrock, Birgit Michel, Lothar
Mikos, Christian Schemer, Holger Schramm, Frank
Schwab, Sabine Trepte, Dagmar Unz, Peter Vorderer,
Peter Winterhoff-Spurk, Werner Wirth und Carsten
Wünsch. |
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Warum spielen immer mehr (junge und ältere)
Menschen Computer- und Videospiele? Was macht
den Reiz, die Unterhaltsamkeit dieses "Neuen
Mediums" aus?
Das vorliegende Buch geht diesen Fragen mit kommunikationswissenschaftlichen
Theorien und Methoden nach. Zunächst wird
ein theoretisches Rahmenmodell erarbeitet. Es
stellt den spielerischen Erwerb neuer Lebenskompetenzen
(z.B. Orientierung, Wissenserwerb) und die Erholung
von alltäglichen Belastungen als wichtigste
Funktionen unterhaltsamen Mediengebrauchs heraus.
In einem zweiten Schritt werden diese Überlegungen
für das Erleben von Computerspielen konkretisiert.
So entsteht ein Erklärungsmodell mit drei
Ebenen, das "Selbstwirksamkeitserleben",
"Spannung und Lösung" und "simulierte
Lebenserfahrungen" als zentrale Dimensionen
des Unterhaltungserlebens beim Computerspielen
identifiziert. Zwei Experimentalstudien dienen
der Prüfung und Weiterentwicklung wichtiger
Modellannahmen. Abschließend wird eine Forschungsagenda
für die weitere kommunikationswissenschaftliche
Computerspieleforschung sowie die interdisziplinäre
Unterhaltungsforschung insgesamt entworfen.
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Carsten
Wünsch
Unterhaltungserleben.
Ein hierarchisches Zwei-Ebenen-Modell affektiv-kognitiver
Informationsverarbeitung
Unterhaltungsforschung, 3
2006, 322 S., Broschur
ISBN 3-938258-14-4
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Wie
können sich Fernsehzuschauer angenehm unterhalten
fühlen, während sie sich sehr unangenehme,
z.B. traurige, ängstigende oder Ekel erregende
Inhalte anschauen? Diese Fragestellung illustriert
ein zentrales Problem der Unterhaltungsforschung,
welches der vorliegende Band unter der Bezeichnung
›Valenztransformation‹ theoretisch
und empirisch bearbeitet.
Im ersten Teil werden zunächst fast zwanzig
bereits vorliegende Theorien der medialen Unterhaltung
systematisch diskutiert und geprüft, inwieweit
sie dieses Problem ansprechen und ggf. erklären
können. Am ergiebigsten erweist sich der
theoretische Rahmen der "Triadisch-Dynamischen
Unterhaltungstheorie" von Werner Früh
(2001). Sie schlägt u.a. vor, die Entstehung
von Unterhaltungserleben – unter Rückgriff
auf psycho-linguistische Theorien des Textverstehens
– als einen kognitiven und affektiven Informationsverarbeitungsprozess
zu beschreiben.
Diese Modellierung wird im zweiten Teil des Bandes
weiter spezifiziert und einer empirischen Überprüfung
unterzogen.
Damit liefert das vorliegende Werk sowohl einen
einführenden Überblick über das
Feld der Unterhaltungsforschung als auch eine
vertiefende Perspektive auf die Prozesse während
der unterhaltenden Rezeption. |
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Tilo
Hartmann
Die Selektion unterhaltsamer Medienangebote am Bespiel von Computerspielen: Struktur und Ursachen
Unterhaltungsforschung, 4
2006, ca. 228 S., Broschur
ISBN 3-938258-20-9
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Die rein theoretische Arbeit widmet sich dem Problem,
die individuelle Auswahl unterhaltsamer Medienangebote
modelltheoretisch abzubilden. Nach einer Übersicht
über bisherige kommunikationswissenschaftliche
und medienpsychologische Ansätze zur Medienselektion
wird ein Menschenbild als metatheoretischer Überbau
vorgeschlagen („der Mensch als Organismus“),
innerhalb dessen sich die verschiedenen Ansätze
integrieren lassen. Aufbauend auf dem vorgeschlagenen
Menschenbild wird Unterhaltung als eine Mischung aus
der Regeneration „erschöpfter“ organismischer
Ressourcen und der „Selbsterweiterung des Organismus“
definiert.
Die Arbeit benutzt den so eröffneten Rahmen, um
den Auswahl- und Zuwendungsprozess zu unterhaltsamen
Medienangeboten handlungstheoretisch abzubilden. Zunächst
wird die "innere" handlungsvorbereitende Phase
(z. B. der Entscheidungsprozess) von der "äußeren“
handlungsrealisierenden Phase (z.B. die eigentliche
Umsetzung der Entscheidung) unterschieden. Im Rahmen
der handlungsvorbereitenden Phase wird wiederum die
motivationale von der volitionalen Phase unterschieden.
Die Arbeit fokussiert die motivationale Phase, in deren
Verlauf die Intention gebildet wird, sich einem unterhaltsamen
Medienangebot zuzuwenden. Die Intentionsbildung wird
in enger Anlehnung an bestehende psychologische und
kommunikationswissenschaftliche Modellierungen (z.B.
entlehnt aus dem Uses-and-Gratifications-Ansatz) als
Erwartungs-Wert-Prozess beschrieben. Es wird angenommen,
dass (den Organismus erholende und erweiternde) Erlebenszustände,
soziale Implikationen und Kosten der Medienzuwendung
vom Nutzer mental vorweg genommen werden, wodurch dann
eine bestimmte Zuwendungsintention gebildet wird.
Im Rahmen einer Abschlussdiskussion wird eine Forschungsagenda
skizziert, die eine empirische Testung und Anreicherung
der erörterten Modellierung ermöglicht.
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Lutz
M. Hagen
Konjunkturnachrichten,
Konjunkturklima und Konjunktur.
Wirkungen und
Ursachen der Medienberichterstattung im transaktionalen
Wirkungsgeflecht
2005, ca. 430 S., Broschur
ISBN 3-931606-97-X |
Im
Zentrum der Kommunikationswissenschaft stehen
Medienwirkungen, im Zentrum der Volkswirtschaftslehre
steht die Konjunktur. Medienwirkungen im thematischen
Kontext der Konjunktur hat die Kommunikationswissenschaft
aber noch kaum untersucht, so wie die Rolle der
Medien im gesamtwirtschaftlichen Prozess durch
die Ökonomik weitgehend ignoriert wurde.
Die vorliegende empirische Untersuchung gilt dem
Bild, das wichtige deutsche Medien von der Wirtschaftslage
zeichnen, seinen Wirkungen und Ursachen. Auf der
Basis eines breit angelegten Literaturüberblicks
wird eine eigene empirische Studie konzipiert
und durchgeführt: Mit dem Verfahren der quantitativen
Inhaltsanalyse wird die Konjunkturberichterstattung
im Zeitraum zwischen 1991 und 1997 erhoben. Wechselwirkungen
dieses Bildes mit den Urteilen, die in der Bevölkerung
über die Wirtschaftslage herrschen (Konsumklima),
und entsprechenden Urteilen, die unter Entscheidern
in Wirtschaftsunternehmen herrschen (Geschäftsklima),
wurden analysiert. Dabei wurde der Einfluss der
realwirtschaftlichen Entwicklung kontrolliert.
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